Familie Leben

Zum Trotz nochmal! 

Gerade ist eine Blogparade über „25 total gute Gründe für einen Trotzanfall“ im Gang. Gestartet wurde er von halloliebewolke.de.

Über diese Blogparade bin ich gestolpert durch mama-juja.de, die einfach einen Artikel über IHRE Gründe zum Trotzen, anstatt der ihrer Kinder, geschrieben hat. Mit sehr viel Ironie und genau mein Humor 😂

pixabay.de / CC0

Da meine Kleine erst 9 Monate ist, ist sie noch nicht in der Trotzphase (oder gibt es eine Vortrotzphase? Kommt mir manchmal so vor). Außerdem bemerke ich als NeuMami ab und zu Momente bei denen ich denke…

Wer ist hier eigentlich das Baby?!?

Hier nun meine 25 guten Gründe für MEINEN Trotzanfall:

1) Ich spaziere durch die ruhigen Straßen, mein Baby ist gerade eingeschlafen. Just kommen zwei LAUT redende Leute um die Ecke …

2)… kommt eine ältere Dame um zu schauen, wie schön warm das Baby es bei der Mama im Tragetuch hat…

3)… fragt jemand nach dem Weg…

4)… begrüßt mich ein bellender Hund…

5)… rast mein Puls, hoffentlich schläft mein Baby noch, kommt da etwa ein Bulldozer oder was fährt da so laut um die Ecke??!!!

6) Der Hunger kommt, schnell in das leckere Brötchen beißen. CRUNCH…

7)… menno jetzt habe ich mein friedlich schlummerndes Baby geweckt…

8)… ‚HÄ‘ aus dem Tragetuch werden Ansprüche auf ein Teil meines Brötchens geltend gemacht. 😌 Wie konnte ich das nur vergessen.

9) Los, mein Baby will nach Hause. ABER ich will noch ein bisschen die Welt entdecken…

10) DA! Ein Auto. DA! Ein Fahrrad, was eilig an uns vorbei will. Auf dem Gehweg!?!

11) DA! Ein Baum. DA! Ein Hund, ein Hundehaufen. Sh*t ist der jetzt etwa an meinem Schuh?

12) Zuhause. Schnell das Essen vorbereiten. Uff geht das Babygläschen schwer auf. Wer soll das denn aufkriegen?…

13)… mein Baby nagt hungrig an meinem Bein und möchte wissen wie lange es noch dauert. Och nee jetzt ist der Brei zu warm und muss abkühlen.

14) Der Babymund wartet auf den Löffel. Ich ziele, aber… DA! sind so schöne Sonnenstrahlen… Was las ich mich so ablenken: Brei überall nur nicht im hungrigen Babymund.

15) Der Brei schmeckt. Jammer, ich bekomme nichts ab.

16) Der Brei schmeckt nicht. „Wirklich nicht? Komm probier mal. Ich probiere auch.“ Bähhh wer soll das denn essen?

17) Endlich Spielzeit: Ein roter Ball, oh den will meine Kleine haben. Ok dann nehm ich die Puppe. Da greift schon eine kleine Hand hin…

18)… gut dann lese ich jetzt meine Zeitschrift. Zack, wo ist sie denn jetzt hin? Aha wird gerade ausgiebig von meinem Baby gelesen. Wimmer, muss man denn als Mami alles teilen?

19) Mein Baby ist so Müde und möchte ins Bett. Muss das wirklich schon sein? Der Tag war doch so schön.

20) Mein Schlaflied ist nicht so der Hit. Wer soll denn dabei schlafen? Jedenfalls nicht mein Baby und ich!

21) Mein Schlaflied ist der Hit, da muss man mal genauer hinhören. Wer soll denn dabei schlafen? Jedenfalls nicht mein Baby und ich!

22) Mein Baby schläft. Ich bin auch müde, also Schlaf ich doch gleich mit. Ist das etwa ein kratzen im Hals?…

23) Was könnten wir Morgen wohl machen?… MOMENT was denk ich hier rum. SCHLAF, Mami schlaf.

24) Mitten in der Nacht. Mein Baby geniest sein Fläschchen. Boahh, ist der Sauger defekt oder warum dauert es so lange?

25) Mitten in der Nacht. Mein Baby putzt das Fläschchen schnell weg und möchte weiterschlafen. Hmpf, hab das Fläschchen so liebevoll zubereitet, da könnte es auch länger dauern.

**** Nachtrag 06.04.2017 ****

Am 20. März hatten drmamaarbeitstier und kindleinkomm zur Blogparade #mamatrotz aufgerufen. Ich bin heute darüber gestolpert und habe diesen Artikel auch dort in die Runde geworfen 😉

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